Weiberstimmen werden immer tiefer; Männerstimmen bleiben wie sie sind.

Der/Anarchist, Dienstag, 09. Januar 2018, 14:03 (vor 308 Tagen) @ T.R.E.Lentze
bearbeitet von Der/Anarchist, Dienstag, 09. Januar 2018, 14:20

Dein Zweifel in Deinem Nachtrag ist für mich wesentlich, denn die erste Frage, die ich mir stellte, war die: ist die "Studie" ernst zu nehmen? Und ich denke nicht. Denn um herauszufinden, ob die Tonlage sich verändert hat, brauche ich Werte, um einen Vergleich herzustellen, d.h. wenn ich behaupte, Frauen würden heute eine tiefere Stimme haben, muß ich wissen, wie tief bzw wie hoch die Frauenstimme vor 50 Jahren war. Aber auch vor 100, 200, 300, 1000 Jahren. Denn vielleicht gab es bereits eine Zeit, in der die Frauen noch tiefer sprachen als heute. Denn wäre das so, dann müsste untersucht werden, warum die Frauen vor 1000 Jahren eine noch tiefere Tonlage hatten. Aber wie will man an solche Werte kommen? Garnicht, weil man in der Vergangenheit keine technischen Mittel besaß, um solche Werte zu messen. Theoretisch wäre es nur möglich, alle 50 Jahre erneut zu messen, erst dann könnte man in 200 oder mehr Jahren Vergleiche zulassen.

Für mich sind solche "Studien" ohne wissenschaftlichen Wert, dienen nur dem einen Zweck: den Feminismus als Fortschritt zu deklarieren.


Aber es scheint, als würde nun so etwas wie ein letztes großes Aufräumen des Feminismus stattfinden. In vielen Blogs, die sich mit dem Feminismus kritisch auseinandersetzen, liest man, wie vor allem die Presse die absurdesten Behauptungen "raushauen", nur um den Feminismus mit aller Gewalt gesellschaftsfähig werden zu lassen. Immer wieder werden Feminismus-Gegner als Nazis bezeichnet, daß jede Kritik am Feminismus unzulässig sei, da der Feminismus nicht nur dem Wohl der Frauen diene, sondern auch den Männern. Die Propaganda wird immer aggressiver.


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